Frontiers

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An den Grenzen zu Spanien. Ceuta, Marokko.
Frontiers  

Ein Computerspiel, das an die Grenzen Europas führt.
www.frontiers-game.com
von gold extra
Ein Projekt von Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Sonja Prlic und Karl Zechenter
Unter Mitarbeit von: Martina Brandmayr, Adam Donovan, Ingo Herwig, Philipp Seis, Jens Stober und viele mehr

 

 

Frontiers. Das Computerspiel zum Thema Flucht.
Weitere Informationen unter frontiers-game.com
Alle Presseberichte unter reviews.frontiers-game.com
Newsblog unter blog.frontiers-game.com

 

Ein Leben auf der Flucht ist tägliche Realität für tausende Menschen, die Krieg, Katastrophen oder extremer wirtschaftlicher Not in ihrer Heimat entfliehen müssen. Ihre Schicksale rauschen in den Medien an uns vorbei. gold extra entwickelt mit Frontiers, ein Computerspiel, das seine Spieler die Rolle von Flüchtlingen oder Grenzpolizisten erfahren lässt und Orte der Flucht nach Europa porträtiert.

Frontiers lässt die Spieler diese Grenzerfahrung erleben: Auf sich gestellt mit und gegen andere Mitspieler überschreiten sie Grenzen in der Sahara, der spanischen Exklave Ceuta, der Straße von Gibraltar oder am Hafen von Rotterdam.

Mit den Flüchtlingen sehen wir Europa von außen - den Zaun, die Mauer, die "Festung" - und gewinnen eine neue Innenansicht von Europa. Orte, Schicksale, Hintergründe, die man in den Nachrichten längst gesehen hat, werden zum zusammenhängenden Bild.

Das Projekt ist ein "social mod": Für das Spiel verwenden wir die technischen Grundlagen bekannter Online First Person Spiele und entwickeln daraus ein neues Spiel. In Frontiers werden so nicht nur die Grafik des Spiels, sondern auch die Spielstrategien und damit auch der Kontext, in denen diese Computerspiele üblicherweise wahrgenommen werden, modifiziert.

Das Spiel beruht auf einer intensiven Recherche an Europas Grenzen: Mehrere Reisen haben das Team dafür in den äußersten Osten und den Südwesten der EU Außengrenze geführt: In die in Afrika gelegene spanische Exklave Ceuta und an die slowakisch-ukrainische Grenze. Zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen, BewohnerInnen der jeweiligen Gegenden, mit Hilfsorganisationen, staatlichen Vertretern oder anderen Medieninitivativen bilden den Hintergrund zum Spiel. Reale Fakten, Orte, Schicksale werden in die Spielrealität übersetzt. So kann Frontiers den Dialog über Flucht und Migration auf neuen Plattformen eröffnen.

Frontiers ist ein Online-Spiel und Kommunikationsplattform: Wir haben den Prozess an dem Spiel bewusst offen gestaltet. Der erste Prototyp wurde 2006 entwickelt. 2007 begannen wir mit den ersten Recherchereisen. Seither wurde das Spiel in über 50 Work in Progress-Präsentationen und Game Sessions mit SpielerInnen, Flüchtlingen und einem breiten Publikum diskutiert und weiterentwickelt. Frontiers nicht nur ein Spiel, sondern versteht sich auch als Plattform für den Dialog zum Thema Flucht und den Möglichkeiten von Computerspielen. Unter anderem präsentierten wir Frontiers beim Games for Change Festival New York 2011. Seit 2010 ist Frontiers Teil der Dauerausstellung "World of Games" im Medienmuseum ZKM in Karlsruhe.

zur Frontiers Website und Download des Spiels

2012 wurde Frontiers mit dem Outstanding Artist Award im Bereich Interdisziplinarität des österreichischen Kunstministerium ausgezeichnet.

Mit Unterstützung von:
European Cultural Foundation
Stadt Salzburg
Land Salzburg
BMUKK
ERSTE Salzburger Sparkasse Kulturfonds

PRESSESTIMMEN
(weitere Auswahl in der Pressemappe)


GEE-Magazin
„Das österreichische Künstlerkollektiv gold extra hat es geschafft, mit seinem episodisch erscheinendem „Half-Life2“-Mod „Frontiers“ etwas ganz Neues zu erschaffen." Aus der Begründung zur Wahl von Frontiers als „Mod des Monats.“

Die Zeit
„gold extra hat ein Spiel entworfen, das ästhetisch, realistisch und lehrreich die Situation für illegale Einwanderer an den Grenzen Europas darstellt.“

Intro Magazin
„Frontiers gehört zu den weltweit sechs besten Serious Games“
„Derzeitige Projekte wie Frontiers beweisen: Serious Games können sogar gut aussehen.“


ARD Tagesthemen
“Vor allem Jugendliche sollen in dem Computerspiel ‘FRONTIERS’ für die Problematik der Flucht sensibilisiert werden, und zwar ganz direkt: Entweder in der Rolle eines Grenzsoldaten oder Flüchtlings, der es in die Festung EU-Europa schaffen will.”

ARTE, Metropolis
“Einen bewegenden Perspektivwechsel bietet das Spiel FRONTIERS.(...) Dabei erlebt der Spieler Immigrationspolitik hautnah.”

Bayrischer Rundfunk
“Die Chancen stehen gut, dass Frontiers in der Szene ankommt. Und das Spiel könnte ein neues Computerspielgenre begründen: Das der Doku-Games. “

FEEDBACK DER COMMUNITY

Mod Database moddb.com Community Site (Podcast 17)

  • “A really different and unique mod, an awsome game. We had a lot of fun playing this”
  • „I just wanted to say this is one of the coolest mod I have ever seen. Keept it up :D“
  • „Original, innovative and entertaining.“
  • „This may be one of the most original multiplayer games one could play!“
  • „Awesome job, guys, outstanding, unique and important theme you ve chosen here. Congrats!“
  • „This is art.“

 

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