schnitt # stellen

  • Schnittstellen

Interdisziplinäre Forschung zu Synergiepotenzialen der medienkulturellen Lebenswelten von SchülerInnen einer städtischen NMS und dem Feld der zeitgenössischen Medienkunst

Schnittstellen ist ein interdisziplinäres Projekt, in das Perspektiven der Künstlerischen Forschung und Medienkunst sowie der kultur- und medienpädagogischen Forschung einfließen. Im Fokus des Interesses stehen Wechselwirkungen und Synergiepotenziale der medienkulturellen Lebenswelten Jugendlicher, die eine städtische Neue Mittelschule besuchen und dem Feld der zeitgenössischen Medienkunst.  Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, ausgehend von den Erkenntnissen, die auf Basis unterschiedlicher methodischer Herangehensweisen gewonnen werden, eine multiperspektivische Sichtweise auf das Feld zu eröffnen.

Folgende gemeinsame Hauptforschungsfrage leitet den Prozess: Welche Erfahrungen werden gemacht und welche Entwicklungen finden in gemeinsamen Gestaltungs-, Präsentations- und Forschungsprozessen von SchülerInnen einer städtischen NMS und MedienkünstlerInnen statt?

Perspektive der Künstlerische Forschung (Sonja Prlić und Karl Zechenter)

Aus der Perspektive der Künstlerischen Forschung interessiert uns, welche gemeinsamen Erfahrungen gemacht werden und welche ästhetischen Repertoires und medialen Praxen entwickelt werden, wenn Jugendliche, KünstlerInnen und Kunstinstitutionen zusammentreffen.

In der Künstlerischen Forschung mit Kindern und Jugendlichen wurde Medienkunst bislang noch wenig beachtet; wir halten diesen Ansatz jedoch gerade wegen der Nähe von medienkünstlerischen und jugendkulturellen Praxen für besonders ergiebig. Im Zentrum der Forschung stehen zwei jeweils einjährige künstlerische Projekte, die die Rahmen aufspannen, in denen wir unterschiedliche Fokusse, z.B. Spiel, Ästhetik und Umgang mit Social Media, untersuchen und gemeinsam mit den ProjektteilnehmerInnen sowie auch wissenschaftlich reflektieren.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Auseinandersetzung mit Computerspielen und interaktiven Anwendungen dar –  wie z.B. Augmented Reality-Technologien.

Perspektive der kultur- und medienpädagogischen Forschung (Iwan Pasuchin)

Bei dieser Forschungsperspektive steht die Frage im Zentrum, wie es sich auf das Interesse und das Engagement von SchülerInnen einer städtischen NMS auswirkt, wenn MedienkünstlerInnen mit ihnen Projekte gestalten, bei denen es vorrangig um das Anknüpfen an ihre medienkulturellen (Vor-)Erfahrungen geht.

Die Ergebnisse werden mit jenen des Vorgängerprojekts Künstlerische Erfahrung im Brennpunkt verglichen, bei dem das Team bereits im Rahmen kürzerer Workshops an der gleichen Schule zusammenarbeitete. Davon sind Erkenntnisse dazu zu erwarten, welche Modifikationen und Weiterentwicklungen auf der strukturellen, inhaltlichen und methodischen Ebene der Unterrichtsgestaltung auftreten, wenn MedienkünstlerInnen ganzjährige Schulprojekte durchführen, die explizit als Vorhaben Künstlerischer Forschung konzipiert sind.


Projektteam:
Künstlerische Forschung: Sonja Prlić und Karl Zechenter
Kultur- und medienpädagogische Forschung: Iwan Pasuchin

ProjektpartnerInnen: MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg, KünstlerInnengruppe gold extra und Neue Mittelschule Salzburg-Lehen

Board und weitere KooperationspartnerInnen: Sebastian Linz (ARGEkultur), Manuela Naveau (Ars Electronica), Eberhard Raithelhuber (Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg(, Thomas Schuster (Verein Spektrum) und Elke Zobl (Interuniversitärer Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst der Universitäten Salzburg und Mozarteum Salzburg).

VeranstaltungspartnerIn 2018/19: ARGEkultur Salzburg


Gefördert vom Referat 2/04 für Wissenschaft, Erwachsenenbildung und Bildungsförderung des Landes Salzburg und der Abteilung 2 Kultur, Bildung und Wissen der Stadt Salzburg

Land Salzburg Logo

 

Stadt Salzburg Logo

 

Link zur Projektwebsite am MediaLab